blaue stunde am main im trenchcoat

Oh happy day! Endlich ist der Frühling da und ich krieg‘ mich kaum noch ein. Zwar ärgern mich die Pollen, so dass ein Regentag immer unendliche Erlösung bringt. Aber – endlich draußen. Im Trenchcoat natürlich. Hattet ihr schöne Ostertage? Wir haben das wunderbare Wetter in Frankfurt für einen ausgiebigen Spaziergang am Main genutzt.

Unser kleines, felliges Fräulein entdeckt ja gerne neue Wege, auf denen wir, die wir unter ihrer Pfotenfuchtel stehen, hinterher tapsen.

 

Dann ist Casual Style-Alarm. Huch, was habe ich denn da jetzt für ein Wortungetüm in die Tasten getrommelt?

Anforderungen an die Schuhe? Bequem und kein Absatz, also Sneakers. Da das Mäuschen immer mal gern an mir hochspringt: robuste Jeans. Ich trage da gern meine zerrissene Mom-Jeans. Weil es nun bei Sonnenschein schön warm wird, war Zwiebellook angesagt: ein dünner weißer Rolli und darüber mein geliebtes Flanellhemd.

Frühjahrsputz: Basics einmal lüften bitte

Apropos Jeans und Flanellbluse – das ist ein uralter Look, den ich hier nur mit coolen Details aufgeputzt habe – beim Frühjahrsputz für die Basics sozusagen mal ordentlich durchgelüftet:))))

Und wie das so ist beim Lüften: Zack, wirken Jeans und Bluse oder Rolli im Handumdrehen neu und frisch! Zu Jeans und Karobluse (total kuschelig durch das Flanell:)) habe ich nun –

➽➽ Sneakers statt Schnürstiefel

➽➽ blauen Trenchcoat statt schwarzer Cabanjacke.

Wir müssen ja nicht lange drumherumreden. Im Alltag trage ich immer noch am liebsten Jeans. Nur von der Skinny-Variante rücke ich gerade ab. Weil ich keine Lust mehr auf dieses Eingezwängt-sein habe.

 

 

 

Blaue Stunde – alles einfarbig

Mein totsicherer Mode-Trick ist derzeit übrigens – alles einfarbig zu kombinieren. Habt ihr das schon mal ausprobiert? Es klingt zwar sehr naheliegend und einfach. Doch bin ich erst seit meiner Farb-Challenge „7 Frauen, 7 Outfits“ vor ein paar Monaten darauf gestoßen und war von dem Effekt begeistert!

➽➽ Das tägliche Anziehen geht so schnell von der Hand, wenn ich nicht auch noch Farben
kombinieren muss.

➽➽ Einfarbig wirkt clean und aufgeräumt.  (Ich bin jetzt ja nicht so die Putzmamsell und daher habe ich für aufgeräumte Outfits viel übrig :)) Wobei mit aufräumen „Ruhe“ gemeint ist.

➽➽ Diese Ruhe eines einfarbigen Outfits verstärkt ein komplett blauer Look.

Das ist jetzt aber ein bißchen sehr viel Ruhe, ergo Langeweile, mag manche denken. Nö, pas du tous.

Wer allerdings einen Farbakzent in Rot oder eine blaue Bluse im Madraskaro zum Komplettlook kombinieren will, schaut hier mal rein.

 

Der Trenchcoat ist das Ringelshirt unter den Mänteln – ein cooler Klassiker

Wie viele Mäntel habt ihr im Schrank? Mehr Jacken als Mäntel? Ich habe in letzter Zeit nur noch in Mäntel investiert! Warum? Weil sie einem solch entspannten Look hier gleich eine angezogene, erwachsene Note verleihen.

Ich habe früher total viele Jacken getragen. Und irgendwann kapiert wie wichtig Mäntel

➽➽ für die Basis-Garderobe

➽➽ für das gewisse Etwas bei jedem Outfit sind

 

Denn der Trenchcoat ist quasi die coole Socke unter den Mänteln! Während die angesagten „Bademäntel“ durch ihre Eleganz bestechen, hat gilt der Trenchcoat ja als Klassiker und verströmt sowohl französisches als auch englisches Flair! Paradebeispiel?

Die Schauspielerin Jane Birkin, über die ich in meinem Post über Kamelhaarmäntel geschrieben habe und die Details, die den Trenchcoat zum unschlagbaren Must-Have machen. Ich bin auch dazu übergegangen, den Gürtel richtig zu schließen, anstatt ihn nur zu knoten, weil es schicker wirkt.

Auf PINTEREST findet ihr mehr Ideen zum vielseitigen Kombinieren von Mänteln!

 

Eine Frage des Gürtels
Weil Jeans und Sneakers schon lässig genug sind, will ich das der Mantelgürtel den Chic-Faktor betont.

Was ich aber besonders an dem Mantel liebe, ist seine Robustheit. Wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen, reicht ein T-Shirt darunter. Wenn es abkühlt, hält er mich warm.

Die Epauletten haben etwas Militärisches, das ist schon edgy. Kratzt sich jemand da am Kopf und fragt nun, was ist eigentlich nochmal edgy chic – und kann man das essen? :))) Der Trenchcoat verströmt eine männliche Note, gepaart mit einem Kleid, bilden beide ein unschlagbares Team!

 

Mut zum Hut – adieu bad hair days
Ein Hut setzt ja nicht nur einen pfiffigen Akzent. Nein, er ist dafür bekannt zu wärmen. Also, rauf damit aufs Haupt. Was waren nochmal „bad hair days“? Es kann eine Baseballkappe (mit und ohne Bommel) sein, ein Fischerhut oder was auch immer. Das setzt den interessanten Blickfang.

Und weil ich nach dem matschigen Winter meinen Parka und die Gummistiefel auf Spaziergängen nicht mehr sehen kann, fühlte ich mich total entspannt gekleidet für einen freien Tag mit Mann und Hund am Main.

 

Spaziergänge der Zukunft

Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht wie ein Spaziergang in der Zukunft wohl aussieht?

Als wir Ostersonntag auf der Bank hocken, die Sonne uns aufs Haupt schien, fehlte nur noch der Kaffee: Wie das so ist. In der Freizeit erblühen die besten Ideen – wie genial wäre es, wenn wir über das Smartphone bei Starbucks oder sonst einem Kaffeehaus die Getränke unser Wahl per Drohne anliefern lassen könnten?

Da wäre was los am Himmel, was? Also klar, steckt die Idee noch in den Kinderschuhen. Aber, was nicht ist, kann ja noch werden….Was meint ihr?

Eine nicht retuschierte Stirnfalte: Hätte ich die bei meinem Frühjahrsputz gleich auch wegwischen sollen im Foto? Nach dem Motto, wir sind dann mal so glatt:))

Wie tragt ihr Jeans und Hemd am liebsten? Vermutlich muss ich nächsten Sonntag aus Zeitgründen auf einen Post verzichten. Labt Euch also solange am maritimen Casual Look 🙂 Meerblaue Grüße

 

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  1. Oh Jaaaa…Endlich ist der Frühling da! Ich mache gerade Reha, deswegen konnte ich nicht die Sonne richtig genießen, aber in ein paar Wochen werde ich mehr Zeit haben!
    Bei diesem fiesen Wetter ist so ein lässiger Freizeitlook genau das Richtige! Der Trenchcoat ist ein zeitloser Klassiker, damit kann man nichts falsch machen1
    Liebe Grüße,
    Claudia

  2. Ohne Trenchcoat geht im Frühling gar nix. Ohne Mantel sowieso nicht. Aber da wir hier schon Kriege um die Garderobenhaken führen, darf ich keine Mäntel mehr kaufen. Jacken gingen eventuell noch, da kann ich tricksen 😉 Und dabei fehlt mir noch ein Trench in blau oder schwarz… hm.
    Liebe Grüße
    Fran

  3. Oh ja, Dein Outfit sieht meinem wirklich ein wenig ähnlich. Das finde ich ja klasse :-). Die blaue Schiffermütze passt perfekt zu Deinem blauen Trenchcoat. Mit dem blauen Elbsegler siehst Du wie ein echtes Nordlicht aus :-). Die Sneaker dazu finde ich auch klasse. Ohne die bequemen Sneaker kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen.
    LG
    Ari

    ARI SUNSHINE BLOG

  4. Liebe Sabina,
    hewrzlichen Glückwunsch zum Blogumzug. Für Deinen neuen Post hast Du leider keine Kommentare freigeschaltet. Daher hier. Ich wünsche Dir viel Freude mit Deinem neuen WordPressBlog.

    Liebe Grüße Sabine