schwingungstraining in frankfurt getestet*

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Der Frühling ist da, der Rücken zwickt, und ich muss spätestens jetzt etwas für meine Bauchmuskeln tun. Ihr auch? Dann ran an den Speck im wahrsten Sinne des Wortes. Wer mir auf Instagram folgt, der weiß nicht nur, was ich die letzten neun Monate getan habe. Ihr wisst nämlich, dass ich seitdem mit Schwingungstraining meine Bauchmuskeln stähle, für eine phänomenal bessere Haltung und endlich entspanntere Schultern – meine Problemzonen seit Jahren.

Ich hatte die Gelegenheit, das Schwingungstraining Wellengang in der Physiotherapeutischen Praxis Debatin und Werner hier bei mir in Frankfurt zu testen. Bevor ich euch nun erzähle, wie es mir damit ergangen ist, was Schwingungstraining überhaupt ist, will ich kurz auf die Sache mit dem Schweinehund eingehen. Wem hockt der nicht immer auf der Schulter, wenn es darum geht, sich zum Sport aufzuraffen? Tja, meinem Schweinhund ist seit dem Schwingungstraining die Puste ausgegangen. (Höhö) Der versucht nicht einmal mehr, mich vom Sport abzuhalten, weil er kapiert hat, dass ich das Schwingungstraining nämlich mehr missen möchte. Ihr merkt, der Kurs hat mich absolut überzeugt. Warum?

 

Was ist Schwingungstraining? Für wen eignet es sich? Übernimmt die Krankenkasse das Training? Und wie wirkt es? Brauche ich das?

 

 

 

Was ist Schwingungstraining?

Ich konnte mir unter Schwingungstraining zunächst gar nichts vorstellen, als ich das Angebot zum Testen erhielt. Zwar bin ich kein Fitnessfanatic, gehe aber ins Fitness-Studio, aufs Laufband joggen und mache Yoga. Was ich damit sagen will ist, ich habe ein gutes Körpergefühl und kenne viele Übungen. Bevor ich den Testbericht hier im Blog veröffentliche, wollte ich ausführlich Erfahrung mit der Wirkung des Schwingungstrainings sammeln, um festzustellen, ob und welche Wirkung eintritt. Mittlerweile habe ich den Kurs neun Mal besucht.

Das Schwingungstraining besteht aus zwei Teilen: Dem guten alten Zirkeltraining (leicht verständliche Übungen, die eine Physiotherapeutin anleitet) und den „Rüttelmaschinen“, die die Muskeln zum Schwingen bringen.

Die Schwingungen, auch als Power Plate bekannt, sind das Geheimnis des Trainings.

 

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Trainiert habe ich in der Physiopraxis, idealerweise direkt in der Innenstadt gelegen und sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn super zu erreichen.

Hätte es das Training schon gegeben, als ich noch in einem der umliegenden Bankentürme gearbeitet habe, hätte ich meine Mittagspause sehr gut für einen solch wirksamen Kurs nutzen können.

Es dauert 45 Minuten. Die Übungen haben mich gefordert, aber nicht zu sehr. Sollte ich doch mal extrem ins Schwitzen geraten, stehen Duschen in der Umkleide bereit. Auch sehr komfortabel. Außer T-Shirt, Socken und Sporthose brauchte ich nichts einzupacken. Schwere Sporttasche schleppen? Nee. Stattdessen stellt die Praxis die Handtücher.

 

 

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Ans Schütteln gewöhnen

Begonnen habe ich mit dem Training im Februar. Der Empfang ist stets sympathisch, freundlich, hilfsbereit. Jetzt besuche ich den Kurs schon am kommenden Montag zum 10. Mal und freue mich jedes Mal darauf den Schlüssel für den kleinen Spind überreicht zu bekommen, den einem der Empfang aushändigt. Dort findet sich auch ein Wasserspender, so dass niemand eigene Wasserflaschen mitschleppen muss.

Beim ersten Training erhielt ich eine ausführliche Einführung, denn natürlich war das alles sehr neu und aufregend. (Siehe Collage oben). Das Schütteln der Maschine lässt sich individuell einstellen. Die größte Überraschung: War das Schütteln beim ersten Mal absolut gewöhnungsbedürftig, kann ich seit der zweiten Sitzung gar nicht mehr genug davon bekommen.

Ich hatte beim ersten Mal genug Zeit, um ein Gefühl dafür zu entwickeln wie ich das Schütteln ausbalanciere oder wann es sich am angenehmsten anfühlt. Mit leicht eingeknickten Beinen übertragen sich die Wellen sanfter im Körper und schwingen nicht deutlich bis zum Kopf hoch.

 

 

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Wie wirkt das Schwingungstraining?

Das Schwingungstraining regt den Stoffwechsel an, verbessert die Figur, hilft bei Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden, verbessert die Koordination, Balance und kräftigt Beckenboden und ist auch für Personen mit einem Schlaganfall und mit Osteoporose geeignet. Natürlich wird das Training individuell auf die eigenen Bedürfnisse zusammengestellt.

 

Sehr effektives Muskeltraining

In einem kleinen Kurs zu maximal sechs Teilnehmern werden fünf Übungen zu je nur zwei Minuten (!) durchgeführt. Ja tatsächlich. Ganze zwei Minuten genügen. Für eine, sagen wir mal, der Ausdauer weniger zugeneigte Person wie mich ist das perfekt. Schnell ist die erste Runde vorbei. Das Übungsprogramm ist genau getaktet. So dauert auch die Pause nur zwei Minuten und schon geht es weiter mit dem zweiten Übungszyklus.

Anfangs war ich ein bißchen nervös, denn die Balance zu halten und die Übungen richtig auszuüben war gar nicht immer so leicht. Aber die Wirkung zeigt sich schnell.

 

Schon nach dem ersten Kurs fühlten sich meine Muskeln belebt, deutlich fester, drahtiger und gespannter an. So als wüssten sie plötzlich, was sie zu tun hätten.

 

Was mir sehr gut gefällt, sind die einfachen Übungen des Zirkeltrainings. Während wir auf der „Rüttelmaschine“ stehen, müssen wir einen Petziball zwischen den ausgestreckten Armen zusammenzupressen oder mit zwei Hanteln (ein bis zwei Kilo) den Bizeps trainieren. Es hilft natürlich sehr, dass die Therapeutin motiviert und die Zeit zwischendurch immer wieder ansagt.

 

 

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Das Schwingungstraining beginnt und endet immer mit einem fünfminütigen Warm-up beziehungsweise Entspannen. Nach mehreren Malen spüre ich nun am Anfang sofort wie das Rütteln meine Muskeln bis in den Nacken sanft entspannt.

Muskelkater hatte ich bis auf einmal keinen. Und das von einer Übung, über die ich anfangs ein bisschen hochnäsig herabgeschaut hatte: Wir sollten einfach dasitzen, die Beine gerade ausgestreckt, den unteren Rücken angespannt (jawohl, hier lag der Hase im Pfeffer wie ich seitdem weiß) und mit geradem Rücken immer die ausgetreckten Beine etwa zehn Zentimeter anheben. Meine Güte. Puh. War das anstrengend, obwohl ich jeden Tag mehrmals 80 Stufen in meine Wohnung steige. Aber das Schwingungstraining formt halt ganz andere Muskelgruppen. Inzwischen liebe ich diese Übung. Sehr mag ich auch alles für Bauch, Beine und Taille.

 

 

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Gesund, schlank, fit – mit minimalem Aufwand. Das ist sicher nicht zu viel versprochen nach meiner Erfahrung. Was mich überzeugt hat, das Schwingungstraining nun auch weiter auf eigene Kosten zu besuchen:

  •  Der Zeitaufwand von maximal einer Stunde. Der eigentliche Kurs dauert 45 Minuten.
  • Die persönliche, konzentrierte Betreuung durch eine bestens geschulte Physiotherapeutin. Das bietet mir kein Yogakurs und kein Gym.
  • Die angenehme, entspannte Atmosphäre im Kurs.
  • Die Kostenerstattung zu 80 % durch die Krankenkassen.
  • Mein verbessertes Körperbewusstsein. Beim Üben hat mich die Therapeutin aufgefordert, den Bauch anzuspannen oder nicht ins Holzkreuz zu gehen. Etwas, was ich früher – trotz eigener Yogalehrer-Ausbildung – NIE bemerkt hatte. Wie ärgerlich. Durch die verbesserte Haltung gehe ich aufrechter und merke, wie sich automatisch meine Schultern entspannen.

 

 

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Schwingungstraining: Brauche ich das?

Gut, ihr wisst, dass ich den Kurs privat schon gebucht habe und weiter fortsetzen werde. Ich mag die kleine Gruppe, die aufmerksame Betreuung durch das Fachpersonal. Hätte ich mehr Zeit, würde ich sogar zweimal die Woche hingehen. Denn Mitte der Woche beginnt mein Körper sich schon wieder nach den Schwingungen zu sehnen. Die Kurse finden entweder zweimal wöchentlich abends oder zur Mittagspause statt. Ideal für alle, die den ganzen Tag am Schreibtisch sonst im Büro verbringen.

 

Zu den Kosten

Ich habe jetzt zehn Stunden zu jeweils 30 Euro gebucht und die Termine kann ich mir individuell aussuchen. Wenn ich also mal verhindert bin, teile ich das der Praxis mit und verpasse so keinen Kurs. Ein wichtiger Pluspunkt bei meiner Entscheidung war, dass die Krankenkasse die Kosten anteilig erstattet. Es sollte sich jede vorher jede bei ihrer Versicherung deswegen erkundigen.

Und wer jetzt total neugierig auf das Schwingungstraining geworden ist und es selber gerne ausprobieren möchte, der meldet sich einfach bei der Physiopraxis Werner und vereinbart einen Termin!

Habt ihr schon Erfahrung mit dem Schwingungstraining? Wie haltet ihr euch fit? Meerblaue Grüße

 

-Sabina

 

 

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  1. Sehr cool liebe Sabina. Das ist total interessant. Vor kurzem habe ich mir eine Vibrationsplatte für das Heimtraining gekauft. Die wird jetzt nach und nach „erobert“. Man kann dabei viel falsch machen. Aber durch das EMS-Training habe ich bereits Erfahrung für die richtig Körperhaltung.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Ich finde es ja fast noch cooler, dass du so eine Maschine Zuhause hast. Wie bist du denn darauf gekommen, dir eine zuzulegen? LG Sabina

  2. Liebe Sabina, davon habe ich noch nicht gehört. Okay klar Power Plate kennt sicher jetzt
    jeder. Danke für die tolle Info, dass Kassen was dazugeben finde ich gut. Ist für die meisten Menschen noch motivierender.
    Schöne 1. Maiwoche, liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina, ich kannte Schwingungstraining bisher auch nicht. Bin aber megafroh, es entdeckt zu haben. Ich hätte wohl auch nicht schreiben sollen, dass bisher kein Muskelkater aufgetaucht ist. Das scheint die Physiotherapeutin unglaublich gestern beflügelt zu haben. Heute sitze ich mit Ach und Weh Zuhause. 🙂 Hab einen schönen Feiertag und sei lieb gegrüßt! Sabina