Fit mit 50: ein ganz neues, tolles Körpergefühl

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Was denkt ihr so, wenn ihr morgens aufwacht? „Ach, du liebe Hüfte,“ fällt mir meistens als erstes ein. Gefolgt von, „oh mein Gott, die Schulter zwickt.“ Ja, mit über 50 ist das mit dem Körper kein Spaß mehr. 🙂 Hier morgens ein Zwicken, da ein Grummeln.

Wo andere BBP kritisch betrachten, heißen meine persönlichen Problemzonen: Schulter, Rücken und Hüfte. Klingt ein wenig wie eine Bestellung beim Metzger, oder? 🙂 Neuerdings kommen noch die Hitzewallungen dazu. Ihr merkt, mein Körper hält mich auf Trab. Fit mit 50 ist nicht selbstverständlich.

 

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Fotos: Julia Bengeser

 

Seitdem ich vor zwei Jahren 50 wurde, haben sich meine Themen verändert: Der Wunsch nach mehr Lebensqualität drängt sich stark nach vorne. Und die hängt halt an meinem Körpergefühl.

Ich bin keine Fitness- und Schlankheitsfanatikerin. Und dass Frauen über 50 andere Sportarten benötigen als jüngere, weiß sogar das Magazin „Donna“. Wie finde ich über 50 den richtigen Sport für mich?

Fit mit 50 bedeutet für mich einfach: Bewegung.

Bewegung bewirkt geschmeidigere Gelenke, stärkere Muskeln und befreit mich von Zipperlein, denen ich zutraue, dass sie in späteren Jahren mal richtig Ärger machen können.

Den kompletten Wandel in meinem Fitness-Regime bewirkte aber das Schwingungstraining im vergangenen Jahr, weil der  richtige Sport meine Lebensqualität um Klassen verbessern hat.

Daher wollte ich euch heute unbedingt von meinem „Wundertraining“ berichten und wie ich endlich meine Fitnessziele erreicht habe.

 

Fit mit 50 und meine Fitnessziele

Die Fitnessziele in meinem Alter bedeuten, dass ich bekannte Schwächen wie verkürzte Muskeln verbessern und ein besseres Körpergefühl entwickeln will.

Weil ich ausgebildete Yogalehrerin bin, hat es mich natürlich besonders beschäftigt festzustellen, dass Yoga zweifelsohne überwältigende Vorteile hat.

Die beliebten Asanas haben mir nicht so geholfen hat, wie ich es bei meinen „Sollbruchstellen“ gebraucht hätte.

Woran das lag?

 

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Dass ich kein besseres Körpergefühl entwickelt habe, lag daran, dass mir jemand gefehlt hat, der mir zeigt, wie es richtig geht. Aber noch mehr: Ich habe jemanden gebraucht, der mir beim Üben zur Seite steht und schaut, ob ich die Übungen richtig ausführe:

 

You Tube Video, YOGA DVD? Ohne Aufsicht übe ich weiterhin immer in der falschen Haltung und belaste die falschen Muskeln. –

 

Soll heißen: Ist der Nacken entspannt? Sind die Schultern nicht hochgezogen? Wir vermeide ich ein Hohlkreuz? Und wie belaste ich überhaupt richtig?

Das ist auch die Kritik, die ich an all den DVDs und You Tube-Videos habe: An jedem Selbstlernprogramm überhaupt: Niemand schaut, ob ich nicht immer wieder in derselben falschen Körperhaltung die falschen Muskeln belaste und damit nichts besser mache.

 

 

 

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Ciao Schweinehund und die richtigen Muskeln trainieren

Als ich in Kalifornien gelebt habe, hat sich gezeigt, dass mir Sport durch persönliche Krisen geholfen hat. Wetter und Fitnessbegeisterung machen es einem aber auch leicht, den Schweinehund zu begraben.

Hier in Deutschland hatte der bisher gute Karten bei mir. Doch seit letztem Jahr heißt es: Adios amigo.

 

Entscheidende Faktoren, um den Schweinehund zu beerdigen waren für mich:

  • ein fester Termin
  • eine persönliche Trainerin
  • schnelle, nachhaltige Erfolgserlebnisse

 

Seit Ende 20 habe ich Rückenprobleme, habe eine Skoliose und eine schlechte Haltung, die zu Schulter- und Nackenbeschwerden geführt hat.

Keine Sportart, die ich bisher ausgeübt habe, inklusive Yoga, hat diese Probleme behoben.

Und es gibt einen einzigen Grund dafür: Mithilfe der Physiotherapeutin musste ich ein komplett neues Körpergefühl erlernen, dafür gezielt die richtigen Muskeln trainieren und „Hausaufgaben“ Zuhause erledigen.

 

Fit mit 50: spürbare Erfolge und endlich motiviert

 

Spürbare und schnelle Erfolge: Das Training ist so gezielt und wirksam, dass es mich motiviert hat, Zuhause zu üben. Jeden Tag regelmäßig ein bißchen.

Aber ich kenne mich gut und weiß, dass es für mich besser ist, lieber nur drei bis fünf Übungen zu machen als zu viel Druck zu machen, der mich gar nicht erst anfangen lässt.

Ich weiß ja nicht, wie euer Alltag aussieht, aber täglich mehr als eine halbe Stunde zu üben, ist nicht drin. Die Aussicht, in fünf, zehn oder fünfzehn Minuten fertig zu sein, motiviert mich mehr.

 

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Yoga ist dagegen in erster Linie mentale ausgerichtet. Und weil ich keine Physiotherapeutin bin, habe ich mich nach der Ausbildung zur Yogalehrerin nicht gewagt, zu unterrichten. Das fände ich zu gewagt.

Mit dem aktuellen medizinischen Krafttraining habe ich nicht nur gelernt, meine Füße richtig zu belasten. Die Trainerin hat meinen Körper analysiert.

 

 

Ü50 erlebe ich zum ersten Mal, wie sich eine entspannte und aufrechte Körperhaltung anfühlt.-

 

Nun kann ich gezielt darauf hinwirken, die richtigen Muskeln für eine bessere Haltung aufzubauen. Mit Ü50 erlebe ich erstmals wie sich eine aufrechte Körperhaltung überhaupt anfühlt und wie meine Schultern beweglicher werden.

Jahrelange habe ich Yoga nicht richtig geübt in der Gruppe, weil ich gar nicht wusste, wie ich den Brustkorb öffne ohne hilfreiche Hinweise und Beobachtung.

 

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Ein besseres Körpergefühl entsteht aus mir selbst heraus. Insofern schließt sich der Kreis der Inneren Stärke, die so entsteht wieder zum Yoga:) So ganz aus meiner geliebten Yoga-Welt heraus kann und will ich dann doch nicht….

 

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Blick aus dem Fenster: Oh, wie wird das Wetter? Schlecht? Dann bleibe ich lieber aufm Sofa:)

 

Bewegung gegen Hitzewallungen

Fit mit 50 und was hilft mir gegen Hitzewallungen? Jede Frau, jeder Körper ist anders. Was ich erlebt habe ist, dass ich durch Bewegung Stress abbaue, ins Schwitzen komme und Glückshormone freisetze.

Das ist, was ich eigenverantwortlich tun kann, um die Symptome der Wechseljahre in den Griff zu bekommen.

 

 

Wie haltet ihr euch fit? Ist Sport Ü50 für euch wichtig? Meerblaue Grüße

 

-Sabina

 

PS: Sehr drollig fand ich übrigens, dass Sport Über 50 online als „Seniorensport“ durchgeht :)))

 

 

 

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  1. Hallo Sabina,
    Schwingungstraining hört sich interessant an, das sollte ich vielleicht auch mal ausprobieren.
    Mein „Sport“ ist schwimmen. Ohne würde mir viel fehlen.
    Manchmal muss ich mich auch dazu aufraffen, aber hinterher gehts mir besser. Mich zwickt und zwackt es an Schulter, Rücken und Hüfte, ähnlich wie bei dir. Und Hitzewallungen sind mittlerweile meine Begleiter, hätte nie gedacht, dass die so unangenehm sein können.
    Ü50 ist Seniorensport, soso. Ich kann es ja selber kaum glauben, dass ich ü50 bin, aber als Seniorin sehe ich mich noch nicht. ^^
    LG,
    Claudia

    1. PS
      Hast du da etwa ein Tiffany-Herz um den Hals? Wie auch immer, sehr schön, was ich erkennen kann.
      Ich hatte auch einen Tiffany-Anhänger Open Heart und habe es verloren vor ein paar Monaten.

      1. Ja, habe ich. War ein Weihnachtsgeschenk. Ich bin im Himmel:))))) Oh, wie doof. Das tut mir echt Leid. Ich bin ja ein totaler Tiffanys Fan.

    2. Also, mit Ü50 werden wir halt in dieselbe Zielgruppe gesteckt wie Frauen Ü70. Was mich ein bißchen überrascht. Nicht im negativen Sinne. Es scheint mir nur absurd, weil wir mit einem Altersunterschied von 20 Jahren gesundheitlich ganz andere Themen haben. Und das Schwingungstraining ist der Hammer!!!

      Was machst du gegen Hitzewallungen, wenn ich fragen darf?

      1. Mir gefallen die Return to Tiffany – Anhänger sehr. Das war sicher eine schöne Weihnachtsüberraschung.

        Gegen die Hitzewallungen habe ich noch nichts so richtig überzeugendes gefunden. Ich nehme Tabletten mit pflanzlichem Wirkstoff. Ich glaube, sie sind dadurch etwas besser geworden. Wahrscheinlich muss ich sie länger nehmen.
        Und wie du auch schreibst, Sport hilft mir gut. Dann schwitze ich auch, aber auf eine angenehmere Art .
        Liebe Grüße 🙂

  2. Liebe Sabina,
    Das klingt hervorragend und ich hatte jahrelang eine private Trainerin zu Hause. Ohne sie hätte ich nie gewusst, welche Fehler ich beim Training mache. Weiterhin viel Spaß bei Deinem Fitnessprogramm!
    Ganz liebe Grüße EvelinWakri

    1. Oh, bin so froh, dass noch jemand diese gute Erfahrung mitbringen kann. Ich kann mir vorstellen, dass viele denken, boah, teuer. In der Physiopraxis, in der ich bin, ist das überschaubar. Nicht billig, aber möglich. Teilweise wird es auch durch die Kassen ersetzt. Ich würde inzwischen lieber auf einiges anderes verzichten, um mir das Training leisten zu können. Liebste Grüße und schön, dass du auch so gute Erfahrungen gemacht hast liebe Evelin. Sabina

  3. Sport ist auf jeden Fall wichtig. Das sage ich jeden Tag. Nur mit der Umsetzung hapert es ein wenig. Immerhin hole ich auch bei schlechtem Wetter das Rad aus dem Schuppen 🙂

    Liebe Grüße Sabine

  4. Ohja, Bewegung ist so wichtig, nicht nur im Alter. Die Kritik an den Videos und so habe ich auch – ich weiß nie wirklich, ob meine Haltung korrekt ist, beobachte mich nur manchmal im Spiegel, um zu schauen, ob es richtig aussieht. Aber ohne diese Videos, würde ich wahrscheinlich gar kein Yoga machen 😀
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

    1. Ja, wenn du so einen Spiegel hast, ist das prima. Ich kann nur für mich sagen, dass ich ohne die Trainerin halt gar nicht gemerkt hätte, wie ich eine neue Haltung überhaupt entwickeln soll, weil mir das Gefühl dafür total fehlte. Weiterhin viel Spaß für dich und LG Sabina

  5. Eine Fitnesslehrerin oder Lehrer hatte ich zwar noch nie aber ich hatte mal Privatstunden beim Tanzen. Das war nochmal was ganz anderes als in der Gruppe zu trainieren. Wie du schreibst, fallen den Profis dann Sachen auf, die man selbst nie merken würde…
    zB. hat der Tanzlehrer immer gesagt: Mach beim Tanzen die Ente… nicht nur Brust raus, sondern auch Arsch raus! Und siehe da, ich hatte auf einmal viel mehr Standfestigkeit während des Tanzens.
    Yoga ist ne feine Sache, wobei ich trotz mehrerer Versuche irgendwie nie richtig reinkam in diesen Sport. Dafür hab ich mir jetzt ne Yogaschaukel zugelegt… das macht super Spass aber ist auch super anstrengend. Sobald mein Blog wieder weitergeht werde ich mal berichten. Vielleicht ist so ein Teil auch was für Dich?

    Lieben Gruß
    Bianca

    1. Liebe Bianca, du verstehst schon, dass ich die Ente jetzt immer in meinem Kopf herumtrage, nicht wahr? *lach* Also was genau machst du mit der Schaukel bitte???? *gucktneugierig* LG zu dir. Sabina

      1. Oh ja das kann ich mir vorstellen 😉 Aber genau solche lustigen Vergleiche merkt man sich dann wenigstens…
        Auf der Schaukel lässt es sich herumturnen. Ich weiss nicht, ob ich hier einen Link reinsetzen kann.. https://www.youtube.com/watch?v=0v_Vf2Vb1S4&list=PLe0iFO2ObOKiwCKRyKVwYTqQRdrPxhmX_
        oder dann die etwas acrobatischere Version
        https://www.youtube.com/watch?v=z4oRdRIihd0

        Wie gesagt, macht super Spass, aber man braucht schon ordentlich Kraft in den Armen und auch in den Händen… ich bin schon nach zwei kleinen Übungen fix und alle 😉

        Falls die Links hier nicht gehen, guck einfach mal bei Youtube oder Insta unter : yogaswing oder aerialyoga