Autofahren – Lust oder Frust?

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WERBUNG wegen Markennennung// Für Kitsch habe ich eine große Schwäche. Dazu gehört, jedes Auto, das uns bisher immer an den Deich von Zeeland getragen hat, vor entsprechender Kulisse abzuknipsen. Auf Instagram findet ihr mehr Eindrücke zum Herumsitzen im Auto am Strand in den Highlights. Wenn ihr mir dort folgen mögt, freut mich das sehr!

Meinem Insta-Husband ist das meistens peinlich, wenn ich anfange, dass Auto zu rangieren für den schönsten Fotowinkel. Ich kann nicht anders. 🙂 Autos finde ich schön. Ich mag ihr Design und kann mich aufrichtig dafür begeistern, dass unser letzter Audi A3 eine so satte Straßenlage hatte, dass das Dahingleiten auf der Straße eine wahre Lust war.

Ja, Autofahren ist für mich eher Leidenschaft als Last. Vor allem im Urlaub. Ich leide aber seit einiger Zeit darunter, dass es immer mehr zu einer Last verkommt.

 

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Natürlich denke ich auch darüber nach, ob ich künftig noch ein Auto besitzen will, wie ich mich am besten in der Stadt bewege. Und obwohl ich sehr gern in Frankfurt lebe, muss ich sagen, dass mein Frust viel mit dem Verkehr hier zu tun hat.

 

Autofahren ist für mich mehr Frust als Lust

 

  1. Weil Frankfurt zu klein für die Massen an Autos ist, die sich jeden Tag durch die Stadt wälzen.
  2. Wie immer, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen stoßen – denkt nur an die aggressive Energie von New York – herrscht wildes Durcheinander. Sprich: Die rauen Sitten auf der Straße, jeder gegen jeden, gehen mir ziemlich gegen den Strich.
  3. Einen Dankesbrief müsste ich eigentlich noch an den sehr verehrten Herrn Verkehrsminister Scheuer schicken dafür, dass er jetzt den Stress auch noch auf die Fußwege verlegt, wenn E-Roller dort an kleinen Kindern, Hunden und alten Leuten vorbeisausen dürfen. Platz da, jetzt komm ich – Mentalität ist im Trend.
  4. Sowas wie Blinken, das sind diese lustigen Hebel links vom Blinker, sind serienmäßig dabei, möchte ich an dieser Stelle höflich anregen. Strengt nicht an und ist enorm wirkungsvoll.

 

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Erfreulicherweise oder fatalerweise absolviere ich jeden Morgen einen recht unbeschwerten Arbeitsweg. Da passiert außer kleinen Staus oft wenig.

Vielmehr geht alles seinen geordneten Fluss wie ich es mir im Verkehr wünsche.

Wenn nur die anderen Teilnehmer nicht wären. *lach* Jeder hält sich eh für einen begnadeten Autofahrer vor dem Herrn. Aber manchmal kann ich nur den Kopf schütteln. Dann muss ich lachen, weil ich mich an den Spruch erinnere, den es schon zu meiner Kindheit gab: „Führerschein im Lotto gewonnen.“

Hier reimen die freundlichen Frankfurter ihre lieben Offenbacher Nachbarn, deren KFZ-Kennzeichen dummerweise auf „OF“ lautet: „Ohne Führerschein“ ins Poesiealbum. 🙂

 

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Ich liebe Autos seitdem ich mit vier Jahren schon mit meinem Opa jeden Tag den „Adam“ – aus der Garage geholt habe. Das sitzt in mir drinnen.

Der Adam war meerblau. Ich habe schon sehr viele verschiedene Autos gefahren, weil lange Zeit kein Geld für ein eigenes da war. In Kalifornien habe ich den Führerschein gemacht. Womit ich sagen will: Autofahren fällt mir leicht und ich liebe es.

 

Baustellen, die anderen Verkehrsteilnehmer und die Enge

Bis ich dann wieder mal an einem Dienstag zum Sport – und damit einmal quer durch Frankfurts enge Schluchten mich mit allen anderen pressen muss. Ach, habe ich schon erwähnt, dass die Stadt voller Baustellen ist?

Die Masse an Fahrzeugen drückt also in die Stadt. Die Überzeugungstäter im Stadtparlament antworten darauf mit einer Verknappung der Fahrspuren. Darauf, dass alle noch länger im Stau stehen und Abgase in die Stadtluft blasen.

Natürlich habe ich ein Radl. Sogar mit Fahrradkorb. Aber weil ich vieles mit Kelly gemeinsam erledige, ist das Fahrrad keine Alternative. Denn dann kann ich in kein Geschäft rein, weil ich sie nicht draußen lasse aus Sicherheit.

Und der ÖPNV hier? 1. siehe vorherigen Anmerkung. 2. Abends fühle ich mich megaaaaa unwohl. Also bleibt nur das Autofahren.

Und last but not least: Megafrust verpasst mir auch immer der verhasste Gang in die Werkstatt. Reifenwechsel? Inspektion? Hilfe. Obwohl ich meinem Opa auch in die Werkstatt mitbegleitet habe, fühle ich mich unwohl.

Megafroh bin ich daher, dass mir der verhasste Reifenwechsel künftig erspart bleibt, weil ich nun Matsch und Schneereifen von FALKEN Reifen fahre. Bei den drei Krümeln Schnee, die Frankfurt im Winter sieht, reichen die völlig. Die bleiben drauf, die machen mich happy. Eine Mühe gespart.

Autofahren in der Stadt? Wie soll das künftig aussehen? Wie bewegt ihr euch am meisten fort? Meerblaue Grüße

 

-Sabina

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  1. Ich kann das gut nachvollziehen. Für mich ist sowohl das Fahren Frust als auch das Mitfahren auf dem Beifahrersitz. Ich mag schlichtweg nicht gern Auto fahren. Daher fahre ich auch nicht selbst, obwohl ich einen Führerschein besitze. Die Öffis sind zwar manchmal nervig, für mich aber die einzige Alternative. Zum Glück ist mein Mann ein guter Fahrer.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Oh liebe Sabine, die Sache mit dem Beifahren habe ich ja noch gar nicht bedacht. Das finde ich so mittelgut. Kommt auf den Fahrer an….Aber solange das alles für dich passt, ist es doch prima. Weiterhin gute Beifahrt wünscht dir Sabina