lohnt sich eine farbberatung?

„Was interessiert mich die Farbe, ich trage, was mir gefällt!“ „Mir wird öfter gesagt, dass mir Grün gut steht, ich trage aber auch Rot“. „Das mit den Farbtypen halte ich für Quatsch.“ Denkt ihr so? Dann lohnt sich sicher eine professionelle Farbberatung. Warum sich eine professionelle Typenberatung statt Hobbyfarbanalyse lohnt, habe ich selbst erlebt.

Eine Farbe hat meinem Modeblog ihren Namen gegeben. Farben an sich haben mich immer schon fasziniert. Früher oder später schlägt dann auch für jede Modebloggerin die Stunde der Farbe. Gehört ja zur Natur der Sache. 

Aber die  Wahrheit ist: Ich wollte schon lange mal im Blog meine persönliche Erfahrung solche Aussagen wie “ Ich weiß nicht, was ich bin.“, „Habe mich mal durch ein paar Tests geklickt“, „Was Farbtypen angeht, finde ich nicht durch“, „Ich finde das mit den Farbtypen übertrieben. Da achte ich nicht drauf.“ – gegenüberstellen.

Heute erzähle ich Euch wie ich dazu gekommen bin, was das A und O der Farbtypberatung ist und ob sich der Aufwand überhaupt gelohnt hat. Wer sich also schon seit einiger Zeit am Kopf kratzt und überlegt, ob sie eine Farbberatung buchen will, hat schon mal den ersten Schritt in die richtige Richtung beschritten. 

Denn, ob es mir gefällt oder nicht: mit den Farben, die ich trage, sende ich Signale an meine Umwelt. Ich kann in der Masse untertauchen oder aus ihr herausragen, ganz wie es mir beliebt. In den Farben, die mich krank aussehen lassen, kann ich sogar Mitleid erregen, wer weiß 😉  Aber jetzt mal Butter bei die Fische…..

Farbberatung, brauche ich das? 

Lohnt sich also eine Farbberatung? Ich würde gleich mal sagen: Ja. Warum? Weil mir die Farben, die zu mir passen, besser zu Gesicht stehen. Weil der Farbpass, den ich in meinem VHS-Kurs mitbekommen habe, seit Jahren (!) beim Einkaufen das Leben erleichtert hat. 

Ich habe gerade am Anfang den Stoff immer an das Kleidungsstück gehalten, denn nach der Beratung das Auge zu schulen, braucht ja Zeit. 

Was ist die Bibel der Farbberatung?

Als Bibel der Farbberatung gilt „Color Me Beautiful“ von Carole Jackson. Vor 25 Jahren habe ich das Buch in Kalifornien entdeckt. Bis dahin trug ich meistens Beige und Olivgrün. Von Farbtypen hatte ich noch nie gehört. 

Ich schlug das Buch auf und kann mit Fug und Recht behaupten, dass es mein Leben verändert hat. Vor allem der dargestellte Sommertyp zog mich magisch an. Solch ein Blau wollte ich auch tragen! Solche Farben wollte ich haben.

Ich hielt mich bis dahin für einen Herbst und lief auch so herum. Herbstlich.
Mit meiner der Küchenpsychologie ähnlichen Ahnungslosigkeit. Braune
Augen, dunkelblond? Trag Grün! So dachte ich mir. Und Beige. Aber so ein
gelbliches Beige statt eines rosabräunlichen Beiges. Damit war mein
Schrank voll. 

Das war nicht immer so. Schon in der Teenagerzeit hatten hellgraue Rautenpullis und
zartgelbe Hosenanzüge den Weg  zu mir gefunden. Ein hellgrauer
Trenchcoat genauso. Irgendwann war ich dann nicht nur einmal falsch abgebogen,
sondern farblich zur Geisterfahrerin geworden.

Oben: Original 90er Look mit ausgeschnittenen
braunen Wildlederpumps und lilafarbenem Strickrock in San Diego und Santa Monica.
Am Tag meiner Examensfeier in Göttingen (unten)
war ich dem Braunwahn verfallen. *Yikes*

Der 4 Jahreszeitenzyklus: die klassische Farbberatung basiert auf den vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Wobei Frühling und Herbst als warme Typen gelten, Sommer und Winter als kalte Farbtypen. (Aber die Begriffe sind gar nicht so kriegsentscheidend.)

Es gibt zur Farbberatung im Internet unendlich viele Theorien und Angebote. Manche finde ich persönlich bemerkenswert phantasievoll, aber das will ich gar nicht weiter bewerten. Ich bleibe für mich bei der 4-Jahreszeiten-Analyse von Color Me Beautiful, weil ich sie verständlich und nachvollziehbar finde. 

Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht und die Grundidee von kalten und warmen Farben deckt sich mit dem, was ich in allen meinen Workshops zu Design, Kunst, Malerei später gelernt habe, als ich etwa an der Offenbacher Schule für Mode Grafik und Design selbst Farben mischen musste. Ich habe auch viele Jahre mit Acryl gemalt. 

Update: Natürlich ist die Zeit nicht stehen geblieben in der Farbberatung, so dass Color Me Beautiful mittlerweile in 24 Farbtypen unterscheidet. Grob gesagt umfasst die Zuordnung nun neben den Basisfarben, die persönlichen Zusatz- und Kontrasttöne. Wie fein die Bestimmung mittlerweile ist zeigt sich daran, dass die Palette auf 135 (!) Stofftücher erweitert wurde.

Wie funktioniert die Farbanalyse nach den 4-Jahrenzeiten? 

1. Die Tuchanalyse
Bei der kalt-warm
Analyse werden die Haare weggebunden, so dass nur das Gesicht freiliegt.
Dann hält die Beraterin abwechselnd ein silbernes oder goldenes Tuch an
die Haut. Vor allem der Farbwechsel hatte mir sehr schnell gezeigt, dass
bei Gold wirklich alle schrecklichen Äderchen und jeder Pickel
unvorteilhaft zum Vorschein kam. Mehr zur Erfahrung mit der Farbanalyse findet ihr auch bei Moppi.

Auf dem Weg zur Antwort auf die Frage: Welcher Farbtyp bin ich, ging es
dann im zweiten Schritt darum zu bestimmen, ob mir innerhalb der kalten
Farbpalette die knalligen Winterfarben oder die zarten, pastelligeren
Sommertöne besser stehen. 

Dafür legt die Beraterin einem dann die unterschiedlichen Farbtücher aus der jeweiligen Jahreszeiten-Palette auf die Schulter, so dass ich deren Wirkung zusammen mit meinen nun offenen Haaren selbst beurteilen konnte. 

Ich finde es immer wichtig, dass mir eine Beraterin keine Meinung aufdrängt, sondern geschickte Hinweise gibt. Jedenfalls war glassklar: ich bin ein Sommer wie er im Buche steht.

NACH dem Seminar war ich aber nicht wirklich firm, sondern habe mich erstmal todesmutig an dem sicheren Blau für den Sommertyp festgehalten. Ich weiß gar nicht wie lange ich meistens zu Blau griff. 

Das mit Blau hatte ich schnell kapiert!
Und ja: ich hatte mal kurze und sehr kurze Haare.

Wie ihr seht, war ich irgendwann soweit um Farben zu kombinieren. Blau mit Violett. 🙂 Da blieb ich aber innerhalb der kalten Töne. Vorgewagt habe ich mich zur nächsten totsicheren Farbe für den Sommertyp: das für 2018 topangesagte Ultraviolett.  

Jahrelang hatte ich kaum Rot geschweige denn Grün im Schrank. Weil ich mich nicht getraut habe. Übrigens sammele ich auf meinem PINTEREST-BOARD „Color Farben kombinieren“ auch immer Ideen, womit sich beispielsweise Ultraviolet dramatisch, ruhig oder romantisch farblich kombinieren lässt. 

Und auch, wenn es nicht den Anschein erwecken mag. Aber mit Rot tue ich mich bis heute schwer. Und „falsche“ Farben trage ich weiter, wenn ich sie mag. Aber….(siehe unten!)

Lacht da jemand über meinen Topfhut? 🙂 Was denkt ihr, woher Prada seine aktuelle Inspiration hat???

Welche Farbe passt zu meinem Typ?

Inzwischen gibt es auch Online-Kurse, die einem dazu raten, Alu- oder Goldfolie ans Gesicht zu halten, um die allererste Frage einer Farbberatung zu entscheiden: Stehen mir kalte oder warme Töne gut zu Gesicht?

Mir hat es im Seminar unglaublich Spaß gemacht, Eindrücke mit anderen auszutauschen. Das Feedback der Farbberaterin war mir sehr wichtig. Eine kostenlose Online-Analyse stößt ja beim entscheidenden Faktor – dem Feedback und persönlichen Austausch – schnell an ihre Grenze. Das ist durch nichts zu ersetzen, finde ich. Meine Hamburger Mitbloggerin Ines Meyrose berät beispielsweise auch persönlich.

Im Seminar gefiel mich auch, die Analyse der anderen Teilnehmerinnen mitzuerleben, wodurch mein Auge geschult und somit für zukünftige Farbentscheidungen bei meinen Einkäufen gerüstet wurde. Denn das Auge muss wirklich geschult werden!!!

Bis heute weiß ich noch, wie stark Farben auch eine psychologisches Ding sind: Eine andere Teilnehmerin war ganz offensichtlich ein Schneewittchen-Typ, also ein Typ für klare, kalte Farben. (Sehr schön zu sehen bei meiner Mitbloggerin Sabine Gimm.) 

Die starken, kalten Farben ließen die Teilnehmerin jedenfalls strahlen, aber die Dame kam mit der plötzlichen Präsenz gar nicht zurecht und zog es vor, sich weiter an ihren hennarot-gefärbten Farben festzuklammern, was ja auch völlig okay ist. War nur interessant zu beobachten. 

Wie ich einmal einen Farbberatung machte und was danach mit meinem Kleiderschrank geschah

Nach dem Seminar stellte sich natürlich die Frage, ob die doofen Farben jetzt alle raus mussten? Also, bei mir war es so, dass ich auf Banal-Braun und Jägergrün keine Lust mehr hatte. Die Farben hatten mich eh nie richtig angefixt. 

Das erste Mal in meinem Leben stimmte nach dem Farb-Seminar der verzweifelte Satz „Ich habe nichts anzuziehen“. Der Schrank war für die kürzeste aller Zeiten beinahe komplett leer. 

Aber keine Sorge, das machte nicht plötzlich arm. Ich war damals gerade mit dem Studium fertig geworden, brauchte Geld – also auf Suche nach meinen ersten richtigen Job (so mit Vertrag etc.). 

Zu jener Zeit konnte ich mir nur langsam Schritt für Schritt eine neue Garderobe aufbauen. Also trug ich still und heimlich die „ollen“ Farben weiterhin „unten rum“. Halt nur weg vom Gesicht.

 

Warum habe ich eine Farbberatung gemacht? 

Ich liebe Farben. Schon mal von „Periwrinkle“ gehört? Das ist mein persönliches Nirvana.  Das ist eine sanfte Mischung aus Blau und Flieder mit der auf Deutsch wenig treffenden Bezeichnung „Sanftes Immergrün“ – was sich natürlich auf die Pflanze bezieht. Wenn ich das sehe, drehe ich durch. Noch Fragen zur Wirkung von Farben? 

Und wer seine
Kleidung frei und sicher nach Lust und Laune kombinieren will, wirklich
zu seinem eigenen Stil finden will, der muss erst die Regeln kenne,
der muss erst wissen, was zu einem passt, um davon abweichen zu können. – Sabina Brauner

Es geht doch darum: will ich den Rest meines Lebens aussehen wie eine Leiche? Wer bessere Kaufentscheidungen für den eigenen Kleiderschrank treffen will, Geld sparen will, weniger Fehlkäufe will, sich einfach nur gut angezogen fühlen will, ob im Job oder privat, der kommt um eine Farbberatung nicht vorbei. 

Und wer seine Kleidung frei und sicher nach Lust und Laune kombinieren will, wirklich zu seinem eigenen Stil finden will, der muss erst die Regeln kenne, wissen, was zu einem passt, um davon abweichen zu können.

Habt ihr schon einmal eine Farbberatung gemacht? Welche Farben passen zu Euch und nach welchen Kriterien entscheidet ihr? Was habt ihr zu diesem Thema schon erlebt? Meerblaue Grüße!

-Sabina
  1. Ich habe noch nie eine Farbberatung gemacht und hätte sie früher sicher gut gebrauchen können. Mittlerweile weiß ich, was mir steht und das ich nicht zu den klassischen 4 Farbtypen gehöre sondern ein Mischtyp für Wärme Farben bin, der aber trotzdem auch gut schwarz tragen kann. Entsprechend ist mein Kleiderschrank auch mittlerweile gefüllt. Viel habe ich durch die Blogfotos gelernt.
    Liebe Grüße
    Andrea

  2. Ich trage eigentlich gern was ich will und was ich mag. Ich sehe die Unterschiede dann auf meinen Blogfotos. Eine Farbberatung hatte ich nie, finde dies aber schon sehr sinnvoll. Ich orientiere mich gern am Frühling und Herbsttyp… mit Ausnahmen.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  3. Danke für Deinen schönen Erfahrungsbericht und die Erwähnung. Das Problem bei den Onlinetests ist, dass sie Mischtypen oft nur unzureichend einbeziehen und der Tester sich nicht sicher sein kann, ob das Ergebnis passt. Wenn es weit von den persönlichen Vorlieben entfernt ist, fällt es dann noch schwerer, es anzunehmen. Das Auge vor dem Spiegel sieht eben einfach mehr.
    Weiter viel Freude an Deinen Farben wünscht Dir
    Ines

    1. Danke für dein erfahrenes Feedback! Was mich brennend interessiert: Wie kann es sein, dass jemand ein Kalt- und Warmtyp ist. Also etwa Petrol als warme Farben tragen kann. Obwohl grundsätzlich der Goldtest gezeigt hat, dass ihm Gold nicht steht???

    2. Petrol ist nicht warm, da liegt der Fehler. Ansonsten gibt es bei mir auch 2-3 Farben, die theoretisch nicht zu meinem Typ passen, mir aber trotzdem sehr gut stehen.

    3. Petrol hat sowohl Kalt- als auch Warmanteile. Es geht bei Petrol aber auch um die Gedecktheit, deshalb steht es warmen Herbsten, wie kühlen Sommer/Winter-Mischtypen. Für den Sommer ist es eigentlich zu dunkel. Es gibt bei Farben ja mehrere Aspekte für die FB: hell-dunkel, warm-kühl, gedeckt-leuchtend/klar, wie viel Grauanteil. Z.B. Sommertypen stehen i.d.R. keine leuchtenden Farben. Und darüber hinaus gibt es Farben, die einem stehen, weil man Menschen halt doch nicht so einfach in Schubladen stecken kann :-))

  4. Toller Post. Ich hab ja über 10 Jahre lang "Ganzheitliche Farbberatung" gemacht und bin natürlich Deiner Meinung, dass es gut ist, seinen Farbtyp zu kennen. Der "ganzheitliche" Aspekt bezieht noch die Wirkung bzw. Energie der Farben mit ein… Dein Beispiel zeigt es gut: bei der Frau, die sich vor den klaren, kalten Farben scheut und lieber bei hennarot bleibt… das wäre dann für mich interessant gewesen, warum sie sich so vor "ihren" Farben scheut. Man glaubt gar nicht, wie viele Menschen eine regelrechte Aversion gegen eine (oder mehrere) Farben haben – und wenn man ein bisschen nachfragt, tun sich regelrechte "Abgründe" auf. Hab ich öfter erlebt. Sehr interessant.
    Was ich momentan of mache, ist, dass ich Farben trage, die mir "eigentlich gar nicht stehen"… für mich ist das jetzt irgendwie auch befreiend!
    Liebe Grüße Maren
    P.S. Man sieht an den Fotos sehr deutlich, welches "Deine" Farben sind… die lassen Dich total strahlen.

    1. Ich finde sowas total interessant. Unbewusst ging es mir ja viele Jahre ähnlich. Bei den passenden Farben habe ich immer gedacht, weil sie so stark wirken, dass es die falschen für mich sind.

      Mit dir würde ich mich gern mal ausführlicher über Farben unterhalten….das wäre sicher kein kurzes Gespräch. 🙂

      Danke auch für deine ausführlich Antwort. Es gibt immer soviel zu Farben zu sagen. LG Sabina

  5. Liebe Sabina, mit großem Interesse haben ich deine Zeilen gelesen. Auf meiner Liste der geplanten Blogartikel steht schon lange "Farbtyp"…

    Ich habe schon vor etwa 25 Jahren mal eine Farbberatung gemacht. Auch damals lief das schon so mit zuerst goldener und silberner Folie und dann mit Tüchern. Bei mir kam SOMMER raus und damit war auch klar, wieso ich in schwarz immer so elend aussah 😉

    Ich halte mich meist an die Farbpalette, wobei ich die meisten der Farben die ich nicht tragen soll auch schon immer nicht so mochte. Leid tut es mir um orange, das liebe ich, aber es steht mir nicht. So kaufte ich dann ein kleines oranges Auto 🙂

    Liebe Grüße von der verschneiten Ostseeküste

    Inge

    1. Ich bin auch Sommer trage aber trotzdem Schwarze, weil ich es manchmal einfach gern mag.

      Musste lachen, dass es dir um Orange Leid tut. 🙂 Das ist schön formuliert. Und dass du solch ein Auto fährst. Ich habe ein paar orangefarbene Schuhe, die ich an meinen Füßen sehr gern mag…

      Liebe Grüße zurück an die Ostsee vom Main sendet dir Sabina

    1. Manchmal denke ich, das "Gefägnis" ist viel größer, wenn ich Farben nicht kenne und aus Unsicherheit immer dieselben Sachen mache…extreme gibt es ja auf allen Seiten…herzliche Grüße Sabina

  6. Oh ja, Farbtypen kenne ich auch. ich bin eine Mischung aus Herbst und Winter, aber ich trage auch nicht alle Farben von der Palette, denn es gibt da welche, die mag ich gar nicht. Eine Beratung finde ich daher auch sehr sinnvoll .-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  7. Für mich waren die bisherigen Farb- und Stilberatungen immer ein Segen, wobei die erste vor 25 Jahren leider falsch getippt hatte und mich auf pastellige Sommerfarben einstufte. Erst eine Kosmetikerin, die auch Farbberatung anbot, sagte mir ins Gesicht, dass ich ja wohl der absolute Wintertyp sei. Das war wie eine Befreiung, weil ich mich selbst nicht einschätzen konnte. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher.

    Ich selbst hatte mich ebenfalls mal als warmen Farbtyp eingeschätzt. Da haben wir wohl ein ähnliches "Schicksal". DEINE Farben stehen Dir wirklich gut.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Ja, dann sind wir wirklich Leidensgenossinnen. Irre, was man für komische Sachen tippt, was? :)))

      Da hast du ja echt eine Odysee hinter dir. Hast du dann den Schrank voller pastelliger Kleidung gehabt, oder wie kann ich mir das vorstellen???

      Liebe Grüße
      Sabina

  8. Bisher habe ich ohne Farbberatung ganz gut überlebt 🙂 Aussehen wie eine Leiche möchte ich bitte erst, wenn ich eine bin. Ich würde sagen, bisher habe ich das ganz gut geschafft. Zumindest hat noch nie jemand bei meinem Anblick eine Sarg geordert *grins*
    Liebe Grüße
    Fran

  9. Ich hab mir schon ab und zu überlegt eine Farbberatung zu buchen, fürchte aber, dass dann ganz viele meiner farbenfrohen Lieblingsteile nicht mehr in Frage kommen, trennen will ich mich von denen aber auch nicht. Klar, ich kann sie trotzdem tragen. Tu ich das dann aber noch mit genausoviel Begeisterung?! Wahrscheinlich warte ich bis die Faltentiefe und -anzahl es verlangt, dass ich mir schmeichenlde Farben trage.
    Dein Streifen-schwarze-Hose-Camel-Coat-Look ist so schön, Sabina!
    Liebe Grüße
    Sabine

  10. Eine Farbberatung lohnt sich unbedingt, wenn sie gut ist.
    Als ich noch Seminare für weibliche Führungskräfte gegeben habe, war immer eine Farbberatung für jede TN dabei und es war sehr inspirierend und manchmal sehr überraschend. Besonders auch das Feedback der anderen TN hat so viel gebracht für die zu Beratende. Einige hatten zuhause nun den ganzen Kleiderschrank voll "falscher" Farben, gerade so wie Du. Die anderen TN haben ihr dann aus ihren Kleidungsstücken im Hotel die "passenden" Farben geliehen und wir waren begeistert von der neuen Präsenz und haben die Ergebnisse gefeiert. War einfach toll. Da diese Seminare mit Blockzeiten über 6 Monate gingen, konnten wir auch sehr schön die weiteren Entwicklungen mitverfolgen.
    Sehr schöner Post, Sabina – besonders auch Deine "Jugendfotos", richtig anrührend.
    Herzliche Grüße schickt Sieglinde, die ein klassischer Herbsttyp ist…

    1. Genau wie du es bschreibst liebe Sieglinde war es auch in unserem Seminar. Dieser Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen war so anregend und lustig.

      Und jetzt erinnere ich mich: Das untereinander ausleihen haben wir auch gemacht. Daraus habe ich am meisten gelernt. Die "richtigen" Farben an mir zu beobachten.

      Danke für das freundliche "Jugend". Wieso fandest du sie anrührend? Ich finde es immer so spannend zu erleben wie die Dinge auf andere wirken…

      Ich hoffe, es geht dir/euch(Frida) gut und sende herzliche Grüße zurück. Sabina

    2. Ach, ich finde, in meinem Alter darf man solche Fotos schon mal anrührend finden… So verschiedene Lebensstufen zu sehen und Entwicklungen, das finde ich immer besonders.
      Übrigens hat Frida inzwischen eine kleine Schwester bekommen und ein drittes Enkelmädchen mit 9 Monaten haben wir in München. Der vierte Enkel kommt im April hier an…
      Du siehst, da wird man binnen gut 2 Jahren vierfache Großmutter – so kanns gehen.
      Herzlichst, Sieglinde

    3. Ach, das sind ja schöne Neuigkeiten. Da geht es ja ordentlich rund. Wenn ich nur denke, wieviel Leben Kelly in unsere Bude gebracht hat, dann ist das mit kleinen Wesen sicher gleich nochmal bunter….es war gar keine Frage, ob man das darf. Ich habe mich über den Begriff so gefreut, deswegen habe ich nachgefragt. Schönes Wochenende und LG Sabina

  11. Ein toller Beitrag zum Thema Farbberatung liebe Sabina. Wenn du deine Farben trägst hast du eine viel positivere Ausstrahlung. Vor vielen Jahren habe ich eine Farbberatung bei der VHS besucht. In den meisten Fällen halte ich mich bei meinen Einkäufen an das Farbschema des Herbsttyps. Ehrlich gesagt kann ich mich überhaupt nicht mehr so wirklich daran erinnern, was ich vorher für Farben getragen habe. Das ich auf einem Passfoto mit einem rosanen Rollkragenpulli ausgesehen habe wie eine Leiche weiß ich allerdings noch. Eine Farbberatung halte ich für sehr wichtig, weil ich mich in meinen Farben einfach viel besser und selbstsicherer fühle. Liebe Grüße Ursula

    1. Das freut mich aber liebe Ursula. Ich schreibe halt gern darüber. Besser als du kann man es wohl nicht ausdrücken. Benutzt du immer noch den Farbpass? Schöne Woche und LG Sabina

  12. Very interesting! I did a color analyse about 17years ago. I thought it was helpfull then. Bit I think that now, so many years later, I should do it again. It is such fun to see what colors can or cant do for you!

  13. Ich hatte ja vor kurzem eine ganz tolle Farbberatung und kann das wirklich auch jedem nur empfehlen. Man muss sich ja nicht zwingend danach richten, aber es ist schon spannend, wie die Farben einen verändern.

    Liebe Grüße,
    Moppi

  14. Unbedingt halte ich das sinnvoll. Allein schon um zu verstehen, warum man hiermit besser aussieht als mit jedem. Dran halten muss man sich ja nicht.
    Wenn man das mal verinnerlicht hat, kommt man ganz gut klar. Was aber nicht heißt, dass man auch mal Farben probieren kann, die einem angeblich nicht stehen. Warum auch nicht. Letztlich entscheidet das eigene Auge.
    Wir hatten letztlich eine ü30Blogger-Aktion, da gings um Winterfarben. Ich bin ein "tinted winter" typ der wohl eine Mischung aus Sommer und Winter darstellt. Die Amis ham das ganz gut drauf, mit ihrem 16er Farbsystem.
    LG sunny

    1. Nee, ich halte mich ja auch nicht daran. Habe ich ja damit gemeint, dass ich die Grundlagen erstmal kennen möchte, um dann wild herumzumixen anstatt aus Unsicherheit immer dasselbe zu tragen, um ja nichts falsch zu machen. LG Sabina

  15. Ich habe vor einem Jahr eine Farbberatung gemacht und dachte ich wüßte was mir steht. Ich kann dir gar nicht sagen wie ich auf dem Holzweg war 🙂 Meiner Meinung ist das eine extrem wichtige Erfahrung und ich bin noch immer dabei meinen Schrank kleinweise auf "meine Farben" umzustellen.
    LG Natascha

    1. Das mit dem Holzweg hätte auch von mir kommen können. Da haben wir wohl eine ähnliche Erfahrung gemacht. 🙂 Ich kann mir vorstellen, wie es jetzt in deinem Schrank aussieht. Viel Spaß beim Umstellen wünsche ich dir. LG Sabina

  16. ich habe noch nie eine farbberatung gemacht und meinen typ nicht analysiert. weder im selbstversuch noch in einer VHS, noch bei einem echten profi. ich weigere mich. um mich anzuziehen brauche ich keine regeln, nur einen spiegel. mir steht zum beispiel grün echt vorzüglich, damit sehe ich besser aus, als mit beige unterm kinn. ich trage aber beides nicht und da könnte mich auch niemand reinquatschen.

    und ich bin andererseits auch in der lage, eine farbberaterin richtig zu erschrecken. wenn ich zum beispiel zu einem treffen ein schweinchen-rosa twinset anziehe *zuinesgrins*.

    LG
    bärbel ☼

    1. Liebe Bärbel, da bist du ja eine ganz Mutige und passt wunderbar zu meinem Blogmotto: #MeerModeMut.

      Ich bin jedenfalls superfroh, durch die Farbberatung eine völlig neue und bereichernde Farbenwelt entdeckt zu haben.

      Und da ich seit über zehn Jahre berate, gibt es ja wirklich nichts, was es nicht gibt an Leuten, die so vor einem sitzen…wir Beraterinnen denken uns dann meistens unseren Teil…hehe…Kenn ich das Schweinchenrosa schon? *gucktneugierig*

      Das lässt mich ja aufhorchen…Sonnige Grüße
      Sabina

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