streifenbluse mit bleistiftrock einfach nur gut angezogen

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In unserer beliebten Reihe „Einfach nur gut angezogen“ habe ich auf ausdrücklichen Wunsch einer Leserin, statt des rotem Lederminis den schwarzen Bleistiftrock zu roter Streifenbluse nochmal kombiniert. Streifenblusen gehen halt einfach immer und überall…..

Dass die Kombi in rot ein Versehen im Urlaub war, weil ich den Rock vergessen hatte, hatte ich euch *hüstel* ja schon gebeichtet. 

Wir sprechen ja viel von Basics. Basics sind aber auf ihre Art nichts anderes als praktische Teile einer Uniform. Die Uniform, in der wir uns wohlfühlen. Streifenblusen erhöhen bei mir den Wohlfühlfaktor um ein Vielfaches, kann ich euch versichern.

Ich hatte aus besagten Gründen vor einiger Zeit „I am an amazing women – einfach nur gut angezogen“ ins Leben gerufen. Heute ist mal wieder Zeit für so einen kleinen „Push-up“-Beitrag.:)

 

Streifenblusen: WIE GEHT DER STIL DER PARISERIN?

Unsere französischen Nachbarinnen scheinen uns ja so maßlos zu faszinieren, dass alle Welt dem Stil der Pariserin verfallen ist. (Oder zumindest dem von Brigitte Bardot oder der bedauernswerten Jane Birkin.)

Der da beinhaltet:
Moment, ich habe mal nachgeblättert bei Inés de la Fressange: 

-> Die figurbetonte Lederjacke für den Hauch von Rock ’n‘ Roll zum eleganten Rock.

-> Der Bleistiftrock. (Wobei ich hier mit den Plateausandalen schon wieder alles falsch gemacht habe. *lach* Müssten eigentlich Loafers sein.“ Habe ich aber auch zum karierten Bleistiftrock zu bieten. Gilt das jetzt?:))

-> das Männerhemd oder wie sie es nennt, „das Hemd des Sohnes im Teenageralter.“ Ich nenne es für mich einfach „Streifenblusen“ 🙂

 

GRUNDFARBEN KOMBINIEREN

Aber oh Schreck, oh Graus. Was tippt mir Inés de la Fressange da ins Buch? „Kein Tartan über 50? Muss ich jetzt den Vivienne Westwood Rock in all seiner brillianten Qualität entsorgen???

Also, ihr merkt schon, dass das Buch sehr stark vereinfacht. Nett zum Verschenken oder Blättern ist aber alle mal.

 

Also, dass uns die Franzosen in Puncto Kultur nichts vormachen, ist ja jetzt eine Binsenweisheit. Jackie Kennedy, die fließend französisch sprach und für die Vogue in Frankreich war, bevor sie ihren untreuen JFK ehelichte, war ja eine große Liebhaberin des Französischen.

Eine fabelhafte Frau, die aber wohl Zeit ihres Lebens „Daddy’s girl“ blieb. Ein Vater, der zu betrunken war, um auf der Hochzeit seiner Tochter zu erscheinen. Dem sie es aber wie auch Grace Kelly nie recht machen konnte.

Ich verzichte darauf hier alle Biografien aufzulisten, die ich über beide gelesen habe. Wenn sich eine dafür interessiert, dann schreibe ich euch gern Titel. Einfach im Kommentar danach fragen!

Abwertungen durch ihre Väter haben beide erfahren. Oder keine Anerkennung. So ist überliefert, dass John Kelly, der Vater von Grace auf den Oscar Gewinn seiner Tochter mit den Worten reagierte: „Ach, ich dachte nicht, dass Grace mal die Berühmte werden würde“.

 

Beide haben es wohl nie geschafft, ihrem Vater innerlich den Rücken zu kehren und sich Männer zu suchen, die sie gut behandeln. Obwohl Fürstin Grazia Patricia und Rainier kurz vor ihrem Tod ihre Rollen gefunden hatten. Und Jackie in New York mit ihrem Lebensgefährten glücklich wurde.

Beide „amazing women“, faszinierende Frauen. Nach außen hin strahlend und von vielen anderen Frauen bewundert und verehrt, doch innerlich traurig und unglücklich.

Frauen sind auch ohne Mann stark. Eine Beziehung zu haben, ist wunderbar. Aber nicht um jeden Preis. Oder sich einzurichten. Zu beider Vorteil. Wenn das glücklich macht? Warum nicht? Wer bin ich, dass ich meine Vorstellungen von einer gelungenen Beziehung anderen aufdränge?

Dass mir aber hier keine von euch wilde Schlüsse über mein Privatleben zieht! *lach* Ihr wisst ja, ich neige zum laut denken im Blog. Weil ich mich mit euch über das Leben von Frauen unterhalten will. Und über mein Outfit natürlich!

 

Also hätte ich lieber zu Loafers greifen sollen? Fasziniert euch der „französische Schick“? Meerblaue Grüße

 

-Sabina

 

  1. wenn alle loafer tragen dann sollte man unbedingt in heels auftauchen!!
    einfach nur gut angezogen unterschreibe ich hier mal gleich – schick aber nicht aufgedonnert! pefekt!
    ja – diese überväter – gabs auch in meiner generation – kenne etliche damen die sich davon auch nicht lösen können…. schade.
    xxxxx

    1. hihi…du verstehst mich. Diesen Impuls bekomme ich regelmäßig. Mochte früher auch Pailletten. Jetzt bleiben sie im Schrank!

      Wenn ich mal fragen darf: woran erkennst du das bei den Damen? Übrigens: du kennst sicherlich den Blog von happy face? Toller Buchtipp über exzentrische Wienerinnen..
      Dachte, das wäre auch was für dich!

      Schönen Sonntag noch und LG Sabina

    2. es sind natürlich damen die ich öfter als einmal getroffen und mit denen ich mehr als 2 worte gewechselt habe 🙂
      und beobachten und zwischen den sätzen lesen kann ich gut…..
      geh gleich mal gucken bei happy face! danke! xxxxx

  2. Mit dem Outfit bist Du wirklich gut angezogen liebe Sabina, obwohl ich den roten Mini zu der Bluse auch mag. Sehr hübsch und danke für Deine Erwähnung 🙂

    Liebe Grüße Sabine

  3. Siehst wieder mal klasse aus! Und entsorge bloss den Tarzan nicht. Oder aber, du entsorgst ihn zu mir. Ich würde dann mein Geburtsdatum fälschen 🙂
    Äh ja, und das Hemd aus dem Kleiderschrank des Teenie-Sohnes? Och nö, zwei Teenie-Töchter sind genug. Einen Sohn brauche ich jetzt nicht auch noch. Mist. Du könntest mir deines zur Verfügung stellen *kicher*
    Liebe Grüße
    Fran

  4. Im Bleistiftrocke fühle ich mich selten gut angzogen, manchmal richtig aber oft verkleidet.
    Steht Dir aber tadellos. LG Sunny
    Teenesohn? Da fehlt noch was auf meine 106er Oberweite…. 🙂
    LG Sunny

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