Badeanzüge sind nur was für Omas

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Badeanzüge sind nur was für Omas. Mit diesem Glaubenssatz bin ich wohl schon geboren. Und während meine Mutter sommers immer im neongrünen Bikini herumflitzte, schritt meine Oma im türkisblauen Einteiler übern Rasen. Also wuchs ich in dem Glauben auf, dass Badeanzüge nur etwas für Omas sind. Das hätte schlimm enden können. Wären dann nicht Pamela Anders, Baywatch und dieser knallrote Badeanzug der Rettungsschwimmer in Kalifornien aufgetaucht. (Die Jungs schlüpfen in knallrote Badeshorts dort :)) Ohne Pamela hätte ich wohl nie zu den stylishen Einteilern gegriffen. Denn nicht nur dachte ich jahrelang, die würden nur Omas tragen. Nein, es gab auch noch einen ganz praktischen Grund für mich sie zu meiden. Am Strand, bei warmen Wetter ist mir der viele Stoff einfach zu warm. Die Kehrseite der Medaille macht mir das gute Stück aber immer sympathischer. Mehr Stoff da!

 

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Mehr Stoff am Körper bedeutet:

  • mehr Sonnenschutz
  • weniger kalt beim Waden in die Nordsee, die einen nicht mit lauwarmen Wellen wie am Mittelmeer verwöhnt. Ich gehe also vor allem im Einteiler schwimmen. Danach ist wieder Bikini angesagt.
  • An manchen Tagen hülle ich meinen Luxuskörper lieber ein. Wenn es zur Bikinifigur mal wieder nicht gereicht hat 😉 Der Badeanzug verzeiht doch so einiges.

Boardwalk? Catwalk?

Wenn es euch gerade so erging wie mir, dass ihr nämlich im Kalender geblättert und festgestellt habt, dass der Urlaub naht, ihr in die Schubladen mit der Bademode im Schrank prüfend blicktet und euch fast der Schlag traf ob der ausgefransten und labberigen Strandklamotten, dann seid ihr heute bei mir goldrichtig.

Ich habe auf die Sommertrends 2019 geschaut und nach langem Mühe und Hin und Her, nicht nur mein persönliches Baywatch-Modell entdeckt, sondern auch die schönsten Modelle zusammengestellt – ganz nach dem Motto: Boardwalk? Catwalk!

 

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Bademode Trends 2019

Noch vor der einzigartigen Erfolgsgeschichte galt der Bikini als skandalös. Heute ist der Bikini aus dem Badeurlaub nicht mehr wegzudenken. Auch der Badeanzug hat in den letzten Jahren ein echtes Comeback erlebt und ist auch diesen Sommer beliebter denn je.

Animal Print und Polka Dots: Nach Klamotten, Schuhen und Accessoires greift der Animal Print weiter um sich. Wer es lieber etwas feminier mag, der setzt auf angesagte Polka Dots.

Rüschen- und Häkelbikinis: Verspielte Applikationen sehen nicht nur gut aus, sondern schmeicheln auch der Figur und zaubern gleich ein Körbchen mehr. Häkelbikinis sind diese Saison definitiv der Trend schlechthin. Ideal zum Sonnen, leihen diese Modelle jedoch beim aktiven Badespaß schnell aus.

Retro: Ob Off-shoulder oder High-Waist, die 80er sind zurück. Wer es etwas freizügiger möchte, der setzt auf weite Beinausschnitte à la Baywatch.

Badeanzüge mit Logo: Logo Mania macht auch vor der Bademode nicht halt und ist aus den aktuellen Instagram Feeds nicht mehr wegzudenken.

Aspen-Gold und Neon: Neben All-time-klassikern Blau und Schwarz sind diese Saison besonders Aspen-Gold und Neon-Farben hoch im Kurs. Es heißt, die kessen warmen und knalligen Töne kommen auf gebräunter Haut super zur Geltung. Aber bitte nicht die Sonnencreme vergessen. Falten! Hautkrebs! Um es mal kurz und knapp auf den Punkt zu bringen!

 

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Was nun: Badeanzug oder Bikini?

Im Herzen werde ich wohl immer ein Bikini-Mädchen bleiben. Doch irgendwie fühle ich mich Ü50 wohler in einem Badeanzug. Doch glaubt mal nicht, dass es leicht ist, coole Modelle zu finden, die nicht doch irgendwie an Oma erinnern. (Cups! Verstärkt! Hilfe!)

Aber auf Instagram – hat ja auch seine guten Seiten – entdeckte ich einen entzückend gerafften Traum in Pink.

(Folgt mir dort gerne auf Oceanbluestyle_at_manderley für mehr Inspiration. Schaut einfach mal vorbei und sagt, „Hallo“.)

Does my bum look big in this?

Nach diesem kleinen, bescheidenen Wink mit dem Zaunpfahl, zurück zum Thema „Traum in Pink“.

Ich will euch gar keine Hoffnungen darauf machen. Der Haken? My bum looks big in this! Und nicht, weil ich aus Eitelkeit fünf Nummern zu klein bestellt hätte. Nein. Der Schnitt, Baby!

Naja, der Traum in Pink flatterte mir ins Haus. Ihr ahnt es – und passte nicht. Doch.

 

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Er passte schon. Nur der Schnitt war murks, weil ausgelegt für die zierliche Figur von Asiatinnen, die maximal einen Meter und dreißig groß sind mit einem Gewicht von 40 Kilogramm.

Schade. Nun kann ja jede Firma produzieren wie sie will. Ich gucke halt bei denen gar nicht mehr.

 

Vielen Dank für den Frust

Dieser Schnitt war einfach nicht für einen Bobbes, wie die Hessen sagen, gemacht. Eher müsste frau flach wie das platte Land hinterm Deich oder so sein.

Was hat die Designerin sich überlegt? Ich schneidere jetzt Modelle, aber den Hintern lasse ich weg? Können die nur gerade runternähen, aber nicht um die Kurve für zwei Pobacken?

Ich muss mich bei diesen Modellen nicht einmal fragen, ob mein Hintern darin dick aussieht.

Jede, die nicht ihren Bobbes zu einem faden Luftballon schrumpfen lassen kann, wird darin dick aussehen.

Das hätte auch eine größere Größe nicht geändert. Denn: Achtung – Ansonsten saß der Traum in Pink 1a. Solange ich mich nicht umgedreht habe.:)

Doch ihr seht, Dank der tollen Tipps meiner Followerinnen auf Insta bin ich fix fündig geworden – mit Beerenrot.

Bei den aktuellen Bikinis überlasse ich die hüfthohen Omahöschen gerne den Teenies. Da fehlt mir der Ehrgeiz, obwohl ich hüfthohe Hosen sonst sehr liebe.

 

Gibt es ein Verfallsdatum fürs Bikini tragen? Findet ihr schnell, was ihr sucht? Meerblaue Grüße

 

-Sabina

 

PS: Wenn ihr jetzt erst richtig Lust auf Sommer, Strand und noch mehr Bademode habt, dann ist der Post Welcher Bikini passt zu meiner Figur? vielleicht was für euch!

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  1. Sagen wir mal so: Als Teenie war das alles noch kein Problem mit dem Bikini. Bis der Zeitpunkt kam, als ich mehr Oberweite hatte. So fand ich fast keinen passenden mehr, weil ich zwei verschiedene Größen brauchte.
    Seitdem bin ich Typ Badeanzug, der an die BH-Größe angepasst ist. Und bitte den Hintern schön bedeckt.
    Wenn Bikini, mag ich den Stil der 50er Jahre mit viel Stoff an der Hose.

    Liebe Grüße Sabine

  2. Hallo Sabina,

    Es gibt kein Verfallsdatum für Bikinis, jede soll das anziehen, was sie mag. Ob mir der Anblick gefällt oder nicht, ist dann meine Sache. Ich kann zur Not weggucken.
    Meine Entscheidung habe ich schon lange getroffen – Badeanzüge ohne Cups, einfach nur normal geschnitten ohne Raffung. Oder wenn mich die Eitelkeit packt, und ich im Wasser braun werden möchte – Sportbikinis. Die haben relativ viel Stoff an Hose und Oberteil, sitzen und verrutschen nicht.
    Liebe Grüße
    Claudia 🙂

  3. Oh nein, wie häufig ich Schmunzeln musste beim Lesen. Mir sagen zur Zeit sehr aber mehr und mehr die Badeanzüge zu als so ein Bikini. Es rutscht nicht so gefährlich raus, aber warm wird es schon etwas. Problem, die Einteiler die heute man vergebens sucht sind viel zu eng geschnitten. Ich hoffe ich finde demnächst auch mal wieder einen Schönen!
    Gruß,
    Petra

    1. Das klingt so als hätte ich das negativ gemeint. Im Text geht m.E. aber hervor, dass ich ja selbst welche trage und mit diesem „Vorurteil“ auch nicht übereinstimme. Herzliche Grüße