Paris je t’aime

I got up to a beautiful sunny morning, made coffee, switched on the smartphone and posted my first insta coffee picture while the espresso was bubbling in the pot.
Checking my timeline I noticed the many peace symbols showing the Eiffel tower which made me smile because we all love Paris and is there a better place to express it than on insta? The hastag #prayforparis started showing up and emoticons of crying people and all black pictures. Which made me look a little closer and the first thoughts of: „oh no…?“ came creeping.

You know what is really dreadful? I was afraid some terrorists might have actually attacked the Eiffel tower and it had gone! When I heard the real news I was so relieved. You know this is awful…. The thoughts and feelings that run through your mind….last night I had been watching the soccer match France against Germany and lamenting about the lame game. 
My heart goes out to all those people and their families. Attacking everyday targets and normal people is guerilla warfare like Israel has been dealing with for all its existence. I fear these terrorists are trying to bring that to France. So for it is worth I am sending all my love and thoughts to my french colleagues and friends. But I am an atheist so I do not pray. Forgive me but I have no more words because of all that sadness right now. That is why I would like to let the caricaturist of Charlie Hebdo Joanns Far do the talking ( see below): Celebrate France for what it is: strong, fearless, couragous, loved all over the world for its love of live and savoir faire! Thank you for all you have been giving to the world. It is time now to return those gifts with solidarity and love. And like Martin Luther King once said: You cannot fight darkness with darkness, only with light. And hate only with love.“ So sending you all my love. Do you have any french colleagues or friends? When did you hear about it?

Heute morgen bin ich aufgewacht und die Sonne schien, also postete ich munter einen fröhlichen Kaffeepost. In unser aller Alltag sind die grausamen und unmenschlichen Terroranschläge von Fanatikern gekracht. Daher musste ich einfach mein Entsetzen, meine Traurigkeit anfangen zu verarbeiten. Und anstatt zu beten, orinetiere ich mich lieber an dem Instagrampost des Charlie Hebdo Karikaturisten….das Leben zu feiern….wann habt ihr davon erfahren? Gestern schon? Oder auch erst heute morgen? Habt ihr französische Freunde, Kollegen?

-Sabina
credits: joannsfar; instagram

  1. Ich war fast die halbe Nacht wach. Meine Schwester lebt und arbeitet in Paris. Als die TV-Übertragungen begannen und nur ihre Mitarbeiterin zu sehen war (sie arbeitet als Korrespondentin für einen Fernsehsender) bin ich nervös geworden. Ich habe immer wieder versucht sie zu erreichen. Heute früh um acht hatte ich sie dann endlich am Telefon. Mir ist selten ein so großer Stein vom Herzen gefallen.
    Was da passiert ist, ist grauenhaft. Wie man im Namen einer Religion so handeln kann ist mir rätselhaft. Und ja, wir sollten unsere Freiheit feiern. Und unser Leben. Und wir sollten all die in den Arm nehmen, die heute nacht jemanden verloren haben.
    Liebe Grüße
    Fran

    1. Allerdings….oh je. Wie gut, dass alles gut ist. Ich war bei uns in Frankfurt mal wieder beim Konsulat. schon wieder nach Charlie Hebdo. Ich hab auf meinem snapchat Account das festgehalten. …Oceanbluestyle_blog lasst es euch gut gehen GLG eure Sabina

  2. wir habens beim frühstück gehört.
    und natürlich sofort angefangen zu analysieren. es wird immer leute geben die mit der freiheit nicht zurechtkommen, die feste strukturen und jemanden der ihnen sagt wo´s langgeht brauchen. und das finden eben viele in sekten und terrororganisationen. einmal in diese welt eingetaucht wird das leben sehr einfach – nur noch schwarz oder weiss. verantwortung muss man auch nicht mehr übernehmen – der gott oder führer macht das schon….
    religion ist opium fürs volk (frei nach marx) – und junkies sind unberechenbar.
    xxxxx

  3. Wir haben in der 2. Halbzeit zum Spiel umgeschaltet, als der Moderator was von Explosionen erzählte waren wir verwundert, das ganze Ausmaß wurde uns dann erst nach Abpfiff bewusst…

    Ich kann Beates Kommentar auch nur zustimmen!
    LG Kerstin

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